icon

Norddeutsche Oboentage 2015

30. aug - 4. sept 2015 | Landesmusikakademie Niedersachsen - Wolfenbüttel

Dozenten

Wir freuen uns, folgende namenhafte Dozenten präsentieren zu können:

Emanuel Abbühl

Emanuel Abbühl wurde in Bern geboren und studierte bei André Lardrot und Heinz Holliger. Er erhielt während des Studiums mehrere nationale und internationale Auszeichnungen und Preise, u.a. bei Wettbewerben in Genf und Prag, und war Solo-Oboist des Basler Sinfonieorchesters, anschließend im Rotterdams Philharmonisch Orkest und von 2006 bis 2013 Solo-Oboist des London Symphony Orchestra. Er war viele Jahre mit dem Chamber Orchestra of Europe verbunden und wurde vom Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Boston Symphony Orchestra, dem Budapest Festival Orchester, dem Mariinski Orchestra und dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks als Gast eingeladen. Emanuel Abbühl war Dozent an der Musikhochschule Rotterdam und an der Royal Academy in London und wurde im Oktober 2005 als Professor für Oboe an die Staatliche Musikhochschule Mannheim und an die Musikakademie Basel berufen. Meisterkurse führten ihn u.a. nach Japan, Korea, Spanien, Mexico, an das CSNM Paris, das Northern College Manchester, die Julliard School, die Australian National Academy und an das Central Conservatorium in Beijing. 2011 wurde er zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt.

Als Solist und Kammermusiker ist er u.a. mit dem London Symphony Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Osaka Symphony Orchestra, der Queensland Philharmonic, I Musici und der Amsterdam Sinfonietta aufgetreten und hat bei Musikfestivals in Salzburg, Tanglewood, Istanbul, St.Petersburg, Edinburgh, im Seoul Arts Center und in Mexico City und mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Sir Colin Davis und Witold Lutoslawski gespielt.

Photo-Abbuehl-2015

Jean-Louis Capezzali

Born in Saint Etienne (France), Jean-Louis Capezzali studied at the Versailles National Conservatory where he was awarded the gold metal with jury unanimity in June 1977 and first honour prize with jury unanimity in June 1978.

In 1979, he became oboe professor and was granted the position of principal oboe soloist with the Concerts Lamoureux. He was 20 years old.

Jean-Louis Capezzali is a prize winner of the international competitions in Geneva in 1982 and in Prague in 1986.

In 1984, he was appointed principal oboe soloist with the Philharmonic Orchestra of Radio-France and from 1988 to 1998 he was teacher at the Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris.

Jean-Louis Capezzali is performing as soloist with famous orchestras the Swiss Roman Orchestra and the Ensemble Orchestral de Paris.

An important share of his activities are devoted to chamber music. Master classes and recitals with him are regularly organised in Europe, USA and Asia.

Since 1998, he has been teaching at the Conservatoire National Supérieur de Lyon as oboe professor.

Jean-Louis__Capezzali_001

Jószef Kiss

József Kiss wurde in Ungarn geboren und studierte an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest. 1984 war er Preisträger des Internationalen Oboenwettbewerbs in Toulon, Frankreich. 1988 gewann er den Grand Prix des nationalen Holzbläserwettbewerbs des Ungarischen Rundfunks. Von 1983 bis 1992 spielte er als Solo-Oboist im Sinfonie-Orchester des Ungarischen Rundfunks und bis 2009 in gleicher Funktion in der Ungarischen Nationalphilharmonie. Da hat er zweimal (1998 und 2001) den Preis “Der Künstler des Jahres” gewonnen. Außerdem unterrichtet er im Rahmen verschiedener Meisterkurse. Von József Kiss liegen mehrere Solo- und Kammermusikaufnahmen bei den Labels NAXOS und Hungaroton Classic vor. Ab 1990 war er Dozent an der Franz Liszt Musikakademie Budapest. 2005 war er mit dem staatlichen Franz Liszt Preis prämiiert. Seit 2008 ist er Professor an der Hochschule für Musik Detmold. Er spielte regelmäßig mit der Camerata Salzburg und dem Franz Liszt Kammerorchester. Er ist Mitglied der Gran Partita Detmold und ein gefragter Solist und Kammermusikpartner.

kiss

David Walter

Geboren 1958 in Paris, ist David Walter einem einzigartigen Weg gefolgt. Nach zwei 1. Preisen in den Fächern Oboe und Kammermusik am “Conservatoire National Supérieur de Musique” in Paris, erhält David Walter sehr schnell im Ausland Anerkennung, indem er fünf Preise hintereinander bei internationalen Wettbewerben bekommt (Ancona, München, Belgrad, Prag und Genf). Dennoch führt er keine ausschließliche Karriere als Solist (die von J.E. Gardiner angebotene Stelle als Oboesolist in der Oper von Lyon hat er abgelehnt), höher stehen für ihn an menschlichen Werten die Kammermusik und Pädagogik.

Unter den kammermusikalischen Tätigkeiten findet man das Bläserquintett Moraguès (1980 gegründet), welches die Auszeichnung “Grand Prix de la Nouvelle Académie du Disque” und eine Nominierung für die “Premières Victoires de la Musique Classique” eingeholt hat. Außerdem hat er mit S. Richter, C. Zacharias, M. Dalberto, P. Rogé, A. Planes, G. Nicolic, M.A. Nicolas, C.M. Le Guay, mit den streichquartetten Sine Nomine, Endellion, Manfred und Parisii musiziert. Außerdem spielt er mit dem barock-Ensemble Pasticcio seit seiner Gründung.

Aufgrund seines Einsatzes und seines pädagogischen Enthousiasmus erhält er mit 29 Jahren am “Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris” eine Professur in der Klasse für Oboe und Kammermusik und ist damit als jüngster pädagoge in der Geschichte dieser Institutuion ernannt worden. Seit 1997 bis 2009 hat er auch eine Professur an der angesehenen Guildhall School of Music in London inne führt und zahlreiche Meisterklassen.

Um das Repertoire seines Instrumentes zu ergänzen, schrieb er gleichzeitig unzählige Bearbeitungen (über 550), die heute bedeutendes Ansehen haben. Auch als Komponist schuf er 20 Werke. Die jungen Komponisten wie zum Beispiel Gilles Reynal oder Lionel Dufau schreiben für ihn einige Werke.

walter

Ralph van Daal

Ralph van Daal wurde 1984 in Roermond (Niederlande) geboren. Er begann mit neun Jahren Oboe zu lernen. Als Jungstudent ging er bereits mit 17 Jahren an die Musikhochschule in Maastricht (Niederlande), wo er 2001 bis 2006 Oboe (bei Prof. Peter Steyvers) studierte. Seinen Abschluss bestand er mit Auszeichnung. An der gleichen Hochschule studierte er zusätzlich Gesang bei Mya Besselink. Von 2006 bis 2009 studierte Ralph van Daal an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Francois Leleux und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. Erste Zeitverträge führten ihn zum WDR Sinfonieorchester Köln und den Duisburger Phliharmonikern. 2011 wurde er als fester Solo- Englischhornist bei den Hamburger Philharmonikern engagiert. Im gleichen Jahr wurde er von Frau Simone Young (GMD der Hamburger Staatsoper) ausgewählt mit dem Eduard Söring-Preis ausgezeichnet zu werden, welcher die künstlerische Entwicklung junger Musiker fördert. Weiterhin spielt er regelmäßig Aushilfe als Solo- Oboist und als Solo- Englischhornist in Orchestern wie dem Schwedischen Radio Sinfonieorchester Stockholm, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatsoper Hannover und dem Radio Sinfonieorchester Hilversum unter Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Semyon Bychkov, Jukka Pekka Saraste, Andris Nelsons und Ivan Fischer. Ralph van Daal gab bereits mehrere Meisterkurse in Deutschland und den Niederlanden. Als Mitglied des Ouros Bläserquintetts und eines Bläserensembles der Hamburger Philharmoniker tritt er regelmäßig im kammermusikalischen Bereich auf. Darüber hinaus ist er Dozent für Oboe an der Hochschule für Musik Maastricht (NL) und Gastdozent an der Hochschule Rotterdam (NL). Ralph van Daal unterrichtet während den Norddeutschen Oboentagen sowohl Englischhorn als auch Oboe.

van-daal-1

Marc Schäferdieck - Rohrbau

Studierte Oboe u.a. bei Pierre W. Feit, Ingo Goritzki und Bernd Holz. In seiner Jugend war er mehrfacher Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ und ist Kulturpreisträger der Stadt Aachen. Wichtige Stationen seiner musikalischen Laufbahn sind Solokonzerte im In- und Ausland, Orchestertätigkeiten in bekannten Orchestern wie z.B. dem „Gürzenichorchester Köln“ oder dem „WDR Rundfunksinfonieorchester Köln“ und eine rege Kammermusiktätigkeit. Von 2001-2010 war er Dozent für Oboe und Kammermusik an der „Hochschule für Musik und Tanz Köln“. In 2009 wurde er zum Prof. für Oboe an die „Maastricht Academy of Music“ berufen. Er ist Autor der Bücher „Der Oboen-Doktor“, „The Oboe Doctor“, „oboenbasis“ und “Foundations of Oboe Playing“. Meisterkurse und Workshops für Oboe und Rohrbau erteilt er regelmäßig in Deutschland, Belgien, Rumänien, den Niederlanden, Korea, Schweden, Israel, Luxemburg, Frankreich, Amerika etc. Weitere Informationen finden Sie unter www.schaeferdiek.info.

schaeferdieck

Kimiko Imani - Klavier

Die in Japan geborene Kimiko Imani ist eine der begabtesten Pianistinnen ihrer Generation. Kimiko Imani graduierte bei Prof. Anatol Ugorski an der renommierten Hochschule für Musik in Detmold und nahm an Meisterklassen von Peter Lang, Leonid Margarius und András Schiff teil. Wichtigster Impulsgeber für ihre künstlerische Reife und musikalische Entwicklung war und ist heute noch Ugorski. Die Pianistin vereint eine hohe technische Virtuosität mit einer bemerkenswerten Tiefe und Musikalität. Zusammen mit ihrer enormen Ausdrucksstärke, ihrer starken Bühnenpräsenz und attraktiven Erscheinung zieht sie bei ihren Konzerten das Publikum in ihren Bann. Kimiko Imani ist eine äußerst vielseitige Musikerin. Sie widmet sich mit großem Engagement ihren Solokonzerten und Klavierabenden. Ihr erfolgreiches Debüt als Konzertsolistin feierte Sie in der Suntory Hall in Tokio mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Anschließend trat sie mit einer Reihe von renommierten Orchestern in Japan und Deutschland auf, u.a. mit dem Kanagawa Philharmonic Orchestra, dem Hamamatsu Philharmonic Orchestra und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Ihr breitgefächertes Solorepertoire reicht von Bach über Beethoven und Chopin über leidende deutschen Romantikern, wie Brahms und Schumann. bis hin zu russische Komponisten, wie Rachmaninow, Prokofjew, Skrjabin und Schostakowitsch. Kimiko Imani ist eine gefragte Kammermusikpartnerin. Sie spielte auf vielen Festivals, Internationaler Meisterkursen und Wettbewerben, so z.B. auf dem Yamaha International Bläser-Festival in Hamamatsu, dem hülsta Holzbläserwettbewerb, dem Sony International Oboe Wettbewerb und dem Karuizawa International Musikfestival Karuizawa Art Festival der Sony Music Foundation, Internationales Holzbläser Festival – Summerwinds Münsterland sowie dem Académie musicale de Villecroze Zusammen mit bedeutenden Musikern und Solisten internationaler Orchester, wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Rundfunk Sinfonieorchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Moscow Radio Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und den Oslo Philharmoniker spielte sie bereits auf zahlreichen Musikfestivals in Deutschland, Holland, Italien, Spanien, Russland. und in Japan. In der Musikszene überrascht sie aktuell mit neuen Projekten zusammen mit verschiedenen international bekannten Musikern, wie z.B. Maurice Bourgue und Sergio Azzolini.

imani

Petra Keßler - Mentaltrainerin

Petra Keßler studierte Querflöte an der Folkwang-Hochschule Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Künstlerisches Diplom und Konzertexamen. Ausbildung zur Entspannungspädagogin, Mentaltrainerin & EFT-Coach. Zahlreiche weitere Aus- und Weiterbildungen: Kinesiologie, NLPe, Sportmentaltraining, Feldenkrais, u.a. Petra Keßler ist seit 2002 Expertin für Musikermentaltraining, Auftritts-Coaching und EFT-Klopfakupressur. Unzählige Musiker, Hochschulklassen und namhafte Orchester, aber auch Leistungssportler und andere Berufsgruppen haben bereits von ihrem Einzelcoaching und ihren Kursen profitiert. Referenzen: Orchester & Akademien: Oper Zürich, Bamberger Symphoniker, Essener Philharmoniker, Badische Staatskapelle Karlsruhe, Staatstheater Kassel, Staatskapelle Berlin u.a. Musikhochschulen: Lehraufträge am Orchesterzentrum NRW, Folkwang Hochschule Essen, HfMDK Frankfurt, Hochschulen für Musik in Würzburg, Nürnberg, Bremen, Hamburg u.a. Sowie Landesmusikakademien, verschiedene Verbände, Musikschulen, Bundesjugendorchester, Junge Deutsche Philharmonie, Schleswig Holstein Festival usw. www.musikermentaltraining.de

kessler